{"id":155,"date":"2020-07-16T23:53:30","date_gmt":"2020-07-16T23:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/decolonize-weimar.org\/?page_id=155"},"modified":"2020-12-11T12:15:03","modified_gmt":"2020-12-11T12:15:03","slug":"kolonialheim-prellerstrasse-1","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/decolonize-weimar.org\/en\/karte\/kolonialheim-prellerstrasse-1","title":{"rendered":"Colonial Home Prellerstra\u00dfe 1"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><strong>Caroline Meyer zu Eppendorf und Paula Borzner<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"602\" height=\"602\" src=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-kolonialheim.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-218\" srcset=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-kolonialheim.jpg 602w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-kolonialheim-300x300.jpg 300w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-kolonialheim-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CHAf287jn86\/\">Bei Instagram ansehen<\/a><\/h4>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Es ist ein hei\u00dfer Samstagnachmittag im Jahre 1926, du spazierst mit Freund*innen die Stra\u00dfen Weimars entlang und euch ist nach einer Erfrischung. Zu deiner Linken erblickst du ein Lokal &#8211; den \u201eViktoria-Garten\u201c. Ihr begebt euch in das Geb\u00e4ude und trinkt ein kaltes Bier, nebenbei genie\u00dft ihr die Musik, die aus dem Innenhof erklingt. Die Zeit vergeht wie im Flug, ihr am\u00fcsiert euch, lacht und seid in netter Gesellschaft. Im Anschluss kaufst du noch eine Postkarte, die vom Lokal angeboten wird, um dich an den sch\u00f6nen Nachmittag zu erinnern (siehe Abb Nr. 2).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Prellerstra\u00dfe 1 befand sich vom Jahre 1908 bis 1947<a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-admin\/post.php?post=155&amp;action=edit#_ftn2\">[2]<\/a> der \u201eViktoria-Garten\u201c: auf den ersten Blick ein gem\u00fctliches Lokal mit Konzertgarten. Hinter der Gastst\u00e4tte verbarg sich jedoch eine \u00e4u\u00dferst problematische Institution: Das Weimarer Kolonialheim. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Zeit gab es einige G\u00e4st*innen des \u201eViktoria-Gartens\u201c, die Mitglieder des Kolonialvereins waren, aber vermutlich auch einige Besucher*innen, die ihr Geld dort lie\u00dfen und das Lokal finanziell unterst\u00fctzten, ohne sich damit auseinanderzusetzen, was dort vor sich ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Die inneren R\u00e4umlichkeiten des Lokals waren in ein G\u00e4stezimmer, ein Gesellschaftszimmer, einen Saal und eine Kegelbahn aufgeteilt.<a name=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Der Au\u00dfenbereich bestand aus einem Garten mit angrenzender Musikhalle.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"493\" src=\"http:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/viktoria-garten.jpg\" alt=\"Ein Bild, das Pferd, drau\u00dfen, gezeichnet, Fracht enth\u00e4lt.\n\nAutomatisch generierte Beschreibung\" class=\"wp-image-156\" srcset=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/viktoria-garten.jpg 750w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/viktoria-garten-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption>Fotobuch \u00fcber Gastst\u00e4tten in Weimar, Signatur 60 10-5\/45 Bd.5 im Stadtarchiv; Fotograf unbekannt.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der \u201eViktoria-Garten\u201c wurde nicht nur als Gastst\u00e4tte und Konzert-Garten genutzt, sondern diente gleichzeitig als Veranstaltungsort f\u00fcr die Versammlungen des Kolonialvereins, welche immer am ersten Samstag des Monats stattfanden.<a name=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Das oben gezeigte Bild vom Garten stammt aus dem Jahre 1894.<a name=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem G\u00e4st*innen den \u201eViktoria-Garten\u201c besuchten, hatten sie die M\u00f6glichkeit, eine Postkarte zu verschicken, die das Kolonialheim anbot, um sich an den Besuch zu erinnern.<a name=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Leiter des Kolonialheims war der Obersekret\u00e4r Karl Hucke, der in der Herbststra\u00dfe 15 wohnte. Das Kolonialheim verf\u00fcgte neben Leiter Hucke und einem Schankwirt auch \u00fcber einen eigenen Polizeiwachtmeister, Georg Flamm, der sich f\u00fcr die interne Sicherheit verantwortlich f\u00fchlte. Zudem organisierte der Verein eine <a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/koloniale-jugendarbeit-in-weimar\">\u201ekoloniale Jugendgruppe\u201c<\/a> .<a name=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>1925 war das Geb\u00e4ude im Besitz der schweizerischen Feldschl\u00f6sschenbrauerei. 1925 ging der Besitz des <em>Viktoria-Garten<\/em> an den gr\u00f6\u00dften Konkurrenten der Feldschl\u00f6sschenbrauerei \u2013 an die Deinhardt-Brauerei, die Stadtbrauerei Weimars.<a name=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Der <em>Viktoria-Garten<\/em> war wohlbekannt und beliebt in Weimar. Mit diesem Ort war der Kolonialverein also an einem zentralen gesellschaftlichen Ort Weimars vernetzt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/kolonialheim-02-1024x768.jpg\" alt=\"Text Box: Fotobuch von Postkarten aus Weimar, Signatur 60 3-5\/20  im Stadtarchiv \n\n\" class=\"wp-image-157\" srcset=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/kolonialheim-02-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/kolonialheim-02-300x225.jpg 300w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/kolonialheim-02-768x576.jpg 768w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/kolonialheim-02.jpg 1299w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Fotobuch von Postkarten aus Weimar, Signatur 60 3-5\/20 im Stadtarchiv; Fotograf unbekannt.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im selben Jahr pachtete der sogennante \u201eVerein der Afrikaner, Ostasiaten und Kolonialfreunde Weimars\u201c den Viktoria-Garten, um ihr Kolonialheim zu erbauen.<a name=\"_ftnref9\" href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Daf\u00fcr wollten sie den Oberkellner Alfred Raddatz einsetzen, der am 1. Juli 1925 Konzession, also Nutzungsrecht, anmeldete. Das Amt beantragte ein F\u00fchrungszeugnis und weitere Nachweise, um abzuw\u00e4gen, ob die Konzession gestattet werden sollte.<a name=\"_ftnref10\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aus unbekannten Gr\u00fcnden zog Raddatz jedoch den Konzessionsantrag zur\u00fcck. Als N\u00e4chstes \u00fcbernahm der Schankwirt Otto Loeper die frei gewordene Stelle. Er reichte einen Antrag auf Konzession beim Stadtdirektor ein.<a name=\"_ftnref11\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Loeper wurde, wie Raddatz, polizeilich gepr\u00fcft. Der Antrag wurde am 28.07.1925 genehmigt und am 01.08.1925 \u00f6ffnete das Kolonialheim seine T\u00fcren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem musste Loeper ebenfalls eine Erlaubnis als Schankwirt einholen. Diese erlaubte ihm, in bestimmten R\u00e4umen des Kolonialheims Branntwein, Bier, sowie Spirituosen auszuschenken. Loeper blieb jedoch nicht f\u00fcr die gesamte Zeit, in der das Kolonialheim bestand, als Schankwirt aktiv. Schon 1928 \u00fcbernahm Friedrich Wehmeyer die Aufgabe des Schankwirts. Wehmeyer blieb nicht der letzte Schankwirt des Kolonialheims. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden k\u00fcndigten die Schankwirte ihren Posten und gaben ihn an einen neuen weiter. Die Vorg\u00e4nger wurden oftmals polizeilich verfolgt.<a name=\"_ftnref12\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die Gr\u00fcndung des Kolonialheims in der Prellerstra\u00dfe 1 beschrieben wurde, soll kurz erl\u00e4utert werden, was die T\u00e4tigkeitsbereiche des hiesigen Vereins waren.<\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie verfolgte der Kolonialverein das Ziel, den \u201eZusammenschluss aller Reichsangeh\u00f6rigen, welche im Milit\u00e4r oder Zivilverh\u00e4ltnis in kolonialen deutschen oder nicht-deutschen Besitz t\u00e4tig waren, sowie aller Kolonialfreunde\u201c<a name=\"_ftnref13\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> herbeizuf\u00fchren, damit sich der Verein ein Netzwerk aufbauen konnte, in dem koloniale Ideen verbreitet wurden. Der Verein verankerte folglich koloniale Gedanken in der Weimarer Stadtgesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dieses Netzwerk zu st\u00e4rken, wurde ein Fokus auf die &#8222;Erhaltung und Pflege der internen Kameradschaft durch Austausch der Erlebnisse in den Kolonien&#8220; gelegt. Ebenfalls war dem Verein nach eigener Beschreibung wichtig, die \u201eLiebe und Treue zum Vaterland\u201c zu f\u00f6rdern und zu erhalten. <a name=\"_ftnref14\" href=\"#_ftn14\">[14]<\/a> Hier l\u00e4sst sich eine zutiefst nationalistische und v\u00f6lkische Gesinnung erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre letzte Motivation war es \u201esich zur Pflicht zu machen, den kolonialen Gedanken im Volke zu verbreiten und ihm vor Augen zu halten, dass ein so gro\u00dfes Volk wie das Deutsche Kolonien und somit deren Erzeugnisse in Rohstoff usw. unbedingt braucht.\u201c<a name=\"_ftnref15\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Durch diese Zielsetzung und Aufgaben wurden die zentralen kolonialen Grundgedanken des Kolonialheims definiert. Man merkt hier, wie anschlussf\u00e4hig der Kolonialrevisionismus der Weimarer Zeit an die &#8222;Blut und Boden&#8220;-Ideologie des Nationalsozialismus war. Es ist davon auszugehen, dass viele Anh\u00e4nger*innen des Kolonialgedankens auch Unterst\u00fctzer*innen der NSDAP waren, da die Ideologie des Nationalsozialismus auf der des Kolonialismus aufbaute.<\/p>\n\n\n\n<p>1947 plante die Deinhardt-Brauerei den Bau eines Kinos. Aus dieser Information ist zu schlie\u00dfen, dass ab 1947 die Prellerstra\u00dfe 1 nicht mehr vom Verein gepachtet wurde. Diese Pl\u00e4ne wurden jedoch nicht durchgef\u00fchrt und ab 1953 diente das Geb\u00e4ude als Kohlelagerplatz der Brauerei.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In der Prellerstra\u00dfe 1 hat heute der Getr\u00e4nkefachmarkt Ronald Bock seinen Sitz. Als der Inhaber das erste Mal sein neu erworbenes Gesch\u00e4ft betrat, fand er an der Wand einen Kupferguss, auf dem das Kolonialheim und dessen Innenr\u00e4ume mit dem Spruch \u201eGru\u00df aus dem Kolonialheim\u201c, abgebildet waren. Dies war die einzige Hinterlassenschaft, die Bock fand.<a name=\"_ftnref17\" href=\"#_ftn17\">[17]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Getr\u00e4nkefachmarkt ist mittlerweile als beliebter Sp\u00e4tkauf bekannt und ein vielbesuchter Ort, an dem sich Studierende ihr Bier holen, nachdem die T\u00fcren der Superm\u00e4rkte bereits geschlossen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine bedr\u00fcckende Vorstellung, dass viele Weimarer*innen im Viktoria-Garten ihre Freizeit verbrachten, aus dessen R\u00e4umlichkeiten heraus gleichzeitig ein nationalistischer Kolonialverein agierte. Obwohl es sie zur Zeit der Weimarer Republik in fast jeder deutschen Stadt gab, und sie f\u00fcr das Fortbestehen einer kolonialistischen, nationalistischen und unterdr\u00fcckerischen Ideologie eine wichtige Rolle spielten, gibt es an diesem Ort heute keinen kritischen Hinweis mehr, dass es das Kolonialheim jemals gab.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Endnoten<\/h2>\n\n\n\n<p><a name=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Kupferguss aus privatem Besitz (Kolonialheim) von Ronald Bock<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Signatur Stadtarchiv Weimar: 60 3-2\/20<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Konzessionsantrag Raddatz, Signatur Stadtarchiv Weimar: 60 0\/10 und Bild von Ronald Bock<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Einwohnerbuch der Stadt Weimar, Oberweimar und Tiefurt, 1928, 1.Teil S. 24<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Fotobuch \u00fcber Gastst\u00e4tten in Weimar, Signatur 60 10-5\/45 Bd.5 im Stadtarchiv Weimar<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Fotobuch von Postkarten aus Weimar, Signatur 60 3-5\/20 &nbsp;im Stadtarchiv Weimar<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Einwohnerbuch der Stadt Weimar, Oberweimar und Tiefurt, 1928, 1.Teil S. 24<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. 60 3-2\/20<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Einwohnerbuch der Stadt Weimar, Oberweimar und Tiefurt, 1928, 1.Teil S. 24<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Antrag auf Konzession, Signatur Stadtarchiv Weimar: 62 0\/10<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Antrag Stadtdirektor, Signatur Stadtarchiv Weimar: 62 0\/10<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Polizeiliche Verfolgung, Signatur Stadtarchiv Weimar: 62 0\/10<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Einwohnerbuch der Stadt Weimar, Oberweimar und Tiefurt, 1928, 1.Teil S. 24<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Vgl. Fu\u00dfnote 13<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Vgl. Fu\u00dfnote 13<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Fotobuch von Postkarten aus Weimar, Signatur 60 3-5\/20&nbsp; im Stadtarchiv Bd. 13<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"_ftn17\" href=\"#_ftnref17\">[17]<\/a> Pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit Ronald Bock vom 26.11.2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Caroline Meyer zu Eppendorf und Paula Borzner Bei Instagram ansehen Es ist ein hei\u00dfer Samstagnachmittag im Jahre 1926, du spazierst mit Freund*innen die Stra\u00dfen Weimars entlang und euch ist nach einer Erfrischung. Zu deiner Linken erblickst du ein Lokal &#8211; den \u201eViktoria-Garten\u201c. 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