{"id":84,"date":"2020-07-16T22:13:59","date_gmt":"2020-07-16T22:13:59","guid":{"rendered":"http:\/\/decolonize-weimar.org\/?page_id=84"},"modified":"2021-03-27T16:40:38","modified_gmt":"2021-03-27T16:40:38","slug":"die-weimarische-zeitung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/decolonize-weimar.org\/en\/karte\/die-weimarische-zeitung","title":{"rendered":"The local paper \"Weimarische Zeitung\""},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-text-align-right wp-block-heading\">Friedrich Scharnowski<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"602\" height=\"602\" src=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-zeitung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-235\" srcset=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-zeitung.jpg 602w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-zeitung-300x300.jpg 300w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/map-zeitung-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CGm5mR4DU4V\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CGm5mR4DU4V\/\">Bei Instagram ansehen<\/a><\/h4>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Was hat die Weimarische Zeitung (erschienen 1832 bis 1933<a name=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a>) mit Kolonialismus zu tun? Kolonialismus baute auf rassistische Rechtfertigungen, die in verschiedenen Medien verbreitet wurden. Ein typisches, lokales Medium f\u00fcr Kolonialdiskurse, die Bez\u00fcge zu den \u201eSchutzgebieten\u201c herstellen sollten und einseitige Sichtweisen auf die Vorg\u00e4nge lieferten, war die Weimarische Zeitung. In diesem Artikel werden einige typische kolonialrassistische Denkweisen, die in der Zeitung ihre Verbreitung fanden, offengelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Weimarische Zeitung war ein Tageblatt, das 1832 von Wilhelm Hoffmann (vgl. Hoffmanns Buchhandlung) in Weimar neubegr\u00fcndet wurde und berichtete \u00fcber viele Themen der damaligen Zeit, die die Weimarer B\u00fcrger*innen bewegten.<a name=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Das Blatt stellte aber auch ein Werkzeug der Machthabenden dar und sollte das koloniale Denken der Leserschaft f\u00f6rdern. Peter Merseburger schreibt in <em>Mythos Weimar<\/em>: <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>&#8222;Die offizi\u00f6se &#8218;Weimarische Zeitung&#8216;, deren Chefredakteur von Bojanowski sich als Sprachrohr der Weimarer K\u00f6niglichen Hoheit versteht, versucht ihren Lesern systematisch, die Notwendigkeit einer deutschen Machtprojektion nach \u00dcbersee nahezubringen.&#8220;<a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-admin\/post.php?post=84&amp;action=edit#_ftn3\">[3]<\/a><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Tageblatt wurde dann durch den Verlag &#8222;Hermann B\u00f6hlaus Nachfolger&#8220; ver\u00f6ffentlicht und in der Hof-Buchdruckerei gepresst. Als Gesch\u00e4ftsstelle ist die Kleine Teichgasse 6 angegeben. Die Zeitung berichtete \u00fcber Regional-, National-, International- und Kolonialpolitik. Dazu kamen ein Feuilleton und weimarspezifische Artikel und Anzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem vor und w\u00e4hrend der Berliner Konferenz 1884 bis 1885 erscheinen auf dem Titelblatt der Weimarer Zeitung lange Artikel, die sich mit der Berichterstattung aus Berlin und aus Afrika besch\u00e4ftigten.<a name=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Die Berliner Konferenz, auch oft als \u201eKongo-Konferenz\u201c bezeichnet, war eine Versammlung der Vertreter von 13 europ\u00e4ischen Staaten sowie der USA und des Osmanischen Reiches auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berliner Konferenz gilt als Inbegriff der institutionalisierten Fremdherrschaft: Die beteiligten Staaten teilten den afrikanischen Kontinent \u00fcber die K\u00f6pfe der lokalen Bev\u00f6lkerung hinweg unter den europ\u00e4ischen M\u00e4chten auf. Die Kongoakte, das Schlussdokument dieser Konferenz, regelte und legitimierte die Aufteilung in Kolonien.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"245\" src=\"http:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/weimarer-zeitung-1024x245.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-104\" srcset=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/weimarer-zeitung-1024x245.png 1024w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/weimarer-zeitung-300x72.png 300w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/weimarer-zeitung-768x183.png 768w, https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/weimarer-zeitung.png 1340w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ausschnitt aus dem Anzeiger der Weimarischen Zeitung vom 17.01.1884<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch Anzeigen der <em>Deutschen Kolonialgesellschaft<\/em> \u00fcber Versammlungen finden sich h\u00e4ufiger, zudem ein Bericht \u00fcber die au\u00dferordentliche Generalversammlung des deutschen Kolonialvereins in Eisenach am 22.09.1884<a href=\"https:\/\/decolonize-weimar.org\/wp-admin\/post.php?post=84&amp;action=edit#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es handelt sich um Artikel, Anzeigen und Berichterstattungen, die das damalige koloniale Denken f\u00f6rderten. Die Weimarer Zeitung ist somit nicht nur Spiegel der Zeit, sondern auch Akteurin in den kolonialen Diskursen, da solche Berichte sehr typisch waren und gezielt platziert wurden. Das koloniale Bestreben ist im Tageblatt Normalit\u00e4t und wird in den Jahren der Kongo-Konferenz, des V\u00f6lkermordes an den Herero und Nama (1904-1908) im heutigen Namibia und dar\u00fcber hinaus nahezu t\u00e4glich beschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispielsweise sind Artikel mit den folgenden Titeln zu finden: \u201eDeutschland und die englischen Kolonien\u201c, \u201eAus Afrika liegt neues nicht vor.\u201c, \u201eL\u00fcgennachrichten aus Deutsch-S\u00fcdwestafrika\u201c und \u201eDer Aufstand der Hereros\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1904 und 1905 findet man fast t\u00e4glich eine Berichterstattung \u00fcber den von der Weimarer Zeitung sogenannten \u201eHerero-Aufstand\u201c, darunter sind journalistische Artikel aber auch Feuilleton und Unterhaltungsartikel. Eine kritische Perspektive auf die Grausamkeiten und den Vernichtungsbefehl von Lothar von Trotha, mit denen auf die Weigerung zur Zwangsarbeit reagiert wurde, fehlt in der Berichterstattung vollkommen. Stattdessen wird hier die Erz\u00e4hlung einer von der indigenen Bev\u00f6lkerung ausgehenden Gewalt erzeugt. Diese wird als Legitimation f\u00fcr das gewaltsame Vorgehen der Kolonialherren genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders ins Auge sticht ein dreiteiliger Feuilleton-Aufsatz \u00fcber die Herero, welcher eine \u00e4u\u00dferst problematische pseudo-anthropologische Charakterisierung enth\u00e4lt. Der namentlich unbekannte Autor schreibt generalisierend \u00fcber k\u00f6rperliche Eigenschaften wie Gr\u00f6\u00dfe, Hautfarbe und k\u00f6rperliche Fertigkeiten. F\u00fcr die deutschen Leser*innen wird auf diese Weise eine ganze Gruppe stereotypisiert. Der Autor bezeichnet die indigenen Personen als \u201egutm\u00fctig und vergn\u00fcgt\u201c.<a name=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Zudem schlussfolgert er aus einer Beschreibung \u00fcber ihre Muskulatur heraus, dass sie faul w\u00e4ren. (\u201eD. h. sie sind tr\u00e4ge und faul, denn schlecht entwickelte Muskelbildung ist nichts weiter als eine Folge geringer k\u00f6rperlicher Bewegung und Anstrengung.\u201c)<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Art der Berichterstattung ist f\u00fcr die kolonialen Legitimationsdiskurse typisch. Generalisierungen und degradierende Beschreibungen, wie die behauptete und anhand k\u00f6rperlicher Merkmale scheinbar begr\u00fcndete Faulheit, wurden genutzt, um den Kolonialismus zu rechtfertigen. Speziell in den deutschen Kolonien gab es eine Arbeitspflicht, die nicht selten als nichtentlohnter Arbeitsdienst, also Sklaverei, genutzt wurde. Die konstruierte Faulheit mag diese Ma\u00dfnahmen pro- oder retrospektiv legitimiert haben. Diese Art von Essentialisierung ist Rassismus, der hier klar als koloniale Tradition erkennbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine solche vermeintlich \u201eanthropologische\u201c Berichterstattung ist in verschiedenen medialen Dokumenten dieser Zeit wiederzufinden, sei es in einem als dokumentarisch bezeichneten Film <a href=\"http:\/\/decolonize-weimar.org\/kolonialfilm-in-weimar\">(siehe Beitrag zum Kolonialfilm)<\/a>, in Sach- und Schulb\u00fcchern, oder, wie vorliegend, in offiziellen Tageszeitungen und -bl\u00e4ttern. <\/p>\n\n\n\n<p>Es wird ein Bild gemalt, das sich durch st\u00e4ndige Wiederholung in den K\u00f6pfen der Leser*innen festigt und Rassismus sch\u00fcrt. Vor allem wirkt das anhaltende \u00dcberlegenheitsgef\u00fchl gegen\u00fcber afrikanischen Gesellschaften legitimierend auf die \u201eZivilisierungsmission\u201c Kolonialismus. Die Tageszeitung war g\u00fcnstig zu erwerben und einfach zu verstehen und hatte dadurch ein hohes Verbreitungspotential. Generell ist die Sprache aus heutiger Sicht recht simpel gehalten und der Inhalt ist \u00e4u\u00dferst plakativ.<\/p>\n\n\n\n<p>Es handelte sich um ein Medium f\u00fcr alle, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass rassistisches Gedankengut so weit verbreitet war und sich in den folgenden Jahren der Nationalismus so stark durchsetzen konnte. Die Wurzeln rassistischen Denkens sind im Kolonialismus wiederzufinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Beschreibungen der Kleidung, des Hochzeitsprozess, der Hygiene, und des als \u00e4u\u00dferst brutal beschriebenen Totenrituals folgten dann am 22. und 23.01.1904 in den weiteren Teilen des Feuilleton-Aufsatzes. Beim Ver\u00f6ffentlichungszeitraum handelt sich genau um die Zeit des Genozids und bietet damit erneut eine Legitimationsbasis. Dies ist deckungsgleich mit anderen zeittypischen Skandalerz\u00e4hlungen, die damit die Leserschaft schockieren und menschliche Distanz zur indigenen Bev\u00f6lkerung erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schaurige Imagination und die Fantasie von Afrika als fremden und dunklem Kontinent verschaffte der kolonialen \u201eZivilisierungsmission\u201c mehr Legitimit\u00e4t. Interessanterweise wird eine Grausamkeit der \u201eAnderen\u201c erz\u00e4hlt, die eigene, zeitgleich stattfindende, bleibt unbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p>In dem Artikel \u201eDas Vorgehen Deutschlands an der afrikanischen Westk\u00fcste\u201c wird das koloniale Vorgehen beschrieben: \u201eHeute handelt es sich [\u2026] darum, dem \u00fcberseeischen Handel Deutschlands dort eine nationale Grundlage zu geben.\u201c<a name=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> Diese Sichtweise zieht sich durch die Berichterstattung. So ging es Deutschland in der <em>Weimarischen Zeitung<\/em> zun\u00e4chst um den Seehandel, der eine wichtige Rolle in der europ\u00e4ischen Wirtschaft spielte. Aber in den darauffolgenden Jahren bemerkte man, dass auch deutsche \u201eNiederlassungen\u201c oder Kolonien, wie andere europ\u00e4ische M\u00e4chte sie in Anspruch nahmen, auch eine wichtige politische Rolle spielten und internationale Macht erzeugten.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland sah seine Rolle dann auch darin, die Kolonien zu besch\u00fctzen und Gewalttaten damit zu rechtfertigen, dass eine Bedrohung von der indigenen Bev\u00f6lkerung ausgehe, wie im Fall des Genozids der Herero und Nama, der in der Weimarischen Zeitung als \u201eAufstand\u201c euphemisiert wird. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Selbstverst\u00e4ndlichkeit, mit der die Einnahme und Verteidigung von Kolonien legitimiert wurde, l\u00e4sst sich auch in der Weimarischen Zeitung finden:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201e[W]enn jene Landstriche unter deutschen Schutz gestellt werden, so hei\u00dft das nichts anderes, als [dass Deutschland] die Niederlassungen deutscher und europ\u00e4ischer Kaufleute dort [\u2026] gegen die Eingeborenen wie gegen fremde M\u00e4chte in der Aus\u00fcbung ihrer T\u00e4tigkeit sch\u00fctzen [wird], \u2026\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Anhand von Stichprobenuntersuchungen in den Zeitr\u00e4umen um 1884\/1885 und den 1904\/1905 l\u00e4sst sich die Art und Weise der kolonialen Berichterstattung ablesen. Die Weimarische Zeitung unterst\u00fctzte mit den Ver\u00f6ffentlichungen, der darin verwendeten Sprache und einer auf Unterlegenheit beruhenden Weltsicht das Kolonialstreben Deutschlands auf lokaler Ebene. Dabei erzeugte sie immer wieder ein rassistisches Bild von wei\u00dfer \u00dcberlegenheit und f\u00f6rderte das koloniale Denken der lesenden Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Endnoten<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> UB Jena, <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/receive\/jportal_jpjournal_00000613\">https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/receive\/jportal_jpjournal_00000613<\/a> (abg. am 28.05.20)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Die Weimarische Zeitung wurde von 1832 bis 1933 herausgegeben, davor hie\u00df sie&nbsp;<br>Weimarische w\u00f6chentliche Anzeigen&nbsp;(1755 &#8211; 1800) und<br>Weimarisches Wochenblatt&nbsp;(1801 &#8211; 1832).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Peter Merseburger: Mythos Weimar \u2013 Zwischen Geist und Macht. S.230<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Beispielsweise \u201eVon der Kongo-Konferenz\u201c, Weimarische Zeitung vom 18.11.1984<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> \u201eVon der au\u00dferordentlichen Generalversammlung des deutschen Kolonialvereins.\u201c, Weimarische Zeitung 23.09.1984<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Weimarische Zeitung vom 21.01.1904<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Weimarische Zeitung vom 06.09.1984<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Ebd.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrich Scharnowski Bei Instagram ansehen Was hat die Weimarische Zeitung (erschienen 1832 bis 1933[1]) mit Kolonialismus zu tun? Kolonialismus baute auf rassistische Rechtfertigungen, die in verschiedenen Medien verbreitet wurden. 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